Würde statt Retraumatisierung: Neue Broschüre zur Pflege ehemaliger Heimkinder

Für Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend in Heimen sexualisierte Gewalt erlitten haben, ist das Älterwerden oft mit massiven Ängsten verbunden. Die Vorstellung, erneut fremdbestimmt in einer Einrichtung leben zu müssen oder von unbekannten Personen körperlich gepflegt zu werden, löst bei vielen Betroffenen schwere Belastungen aus.
Eine neue Broschüre der Unabhängigen Aufarbeitungskommission und der Alice-Salomon-Hochschule bündelt nun die Sorgen und Wünsche Betroffener: Sie fordert eine verlässliche, traumasensible Altenpflege. Dazu gehören transparente Abläufe, die Wahrung von Privatsphäre und Autonomie sowie geschultes Personal mit ausreichenden Zeitressourcen.
Die Publikation richtet sich an Fachkräfte sowie Betroffene und enthält konkrete Handlungsempfehlungen sowie eine Übersicht wichtiger Anlaufstellen.
Download & Details: Broschüre auf aufarbeitungskommission.de abrufen

